Diesmal ging es am 26.12. los. Das Neue Jahr/Silvester haben wir schon öfter in Frankreich verbracht, fanden das - Nicht knallen - auf den Strassen dort immer sehr angenehm. Wir wollten eine ganze Woche bleiben, sahen uns zwar vorher die Wettervorhersagen an, aber trotzdem ließen wir uns nicht abschrecken.

Aber was uns dann erwartete, war schon heftig. Regen, Regen, Regen, Sturm, Hagel, alles dabei.



   

 

   



Viele Strassen waren völlig überflutet. Felder, selbst Häuser wurden überschwemmt. Und das Schlimme:
Es ist kein Ende in Sicht.
Die Bilder zeigen Strassen und Felder in Nordfrankreich. Normalerweise ist hier überall kein Wasser. Manchmal entstanden durch die vielen Regenfälle regelrechte Seenlandschaften auf den Feldern. Ganze Häuser wurden überflutet.



Oft hatten wir den Eindruck, der für den 21.12. angesagte Weltuntergang käme nun. An manchen Tagen wurde es nicht mal mehr hell, sondern es blieb dunkel, ohne die Aussicht auf ein wenig Sonne.
Also entschlossen wir uns kurzfristig diesen Abschnitt der Küste zu verlassen und sind in Richtung Rouen zu fahren. Dort wurde das Wetter wirklich etwas besser. Zumindest hörten diese ewigen Regenfälle auf.
 
 

Auch entlang der Seine haben wir wieder diese Felsenwohnungen gesehen. Es wird für alles mögliche genutzt. Zum Wohnen, für Garagen, zum Unterstellen von Lebensmittel und vielem Mehr.



 
An der Seine entlang ging es dann weiter. Dort fanden wir bei St.-Nicolas-de-Bliquetuit einen wirklich schönen Stellplatz. Dieser liegt, entgegen den Beschreibungen, nicht am Dorfrand, sondern wirklich völlig weit ab. Dafür aber mit einer tollen Aussicht. Allerdings hätten wir dort völlig alleine gestanden, ohne Licht, ohne irgend etwas. Das war mir, ehrlich gesagt, zu unheimlich.
Wir fuhren dann in Richtung Honfleur weiter, hatten dort auf dem Platz, wieder erwarten sogar Strom, aber es ist eben nicht die Küste, so wie wir sie mögen. Also sind wir weiter über den Pont de Normandie in Richtung Le Treport und Criel.



Ganz oben sieht man die Station für den Aufzug der durch diesen Felsen fährt. Diesmal kann man die Treppe gut erkennen, die man sich eben durch den Aufzug ersparen kann.

 




 

Unser nächster Halt war dann wieder einmal in St. Vallery en Caux. Allerdings haben sich hier diesmal Wohnmobilisiten quer in die Parklücken gestellt, so dass man zwar bequem ein- und ausparken konnte, aber so  auch nur ganz wenige hier stehen konnten. Nicht gerade sehr freundlich gegenüber anderen Wohnmobilisten, die noch einen Platz für die Nacht suchten. Zumal es fast nur Deutsche waren, die sich so hingestellt haben. Mir war das jedenfalls so peinlich.



Dafür hat mein Mann wunderschöne Bilder diesmal hier wieder gemacht.





Dazu kam dann am Abend, nach einem erneuten Regenschauer der wunderschöne Regenbogen am Abendhimmel dazu.

  
 



Nachtimpression von Saint Vallery en Caux




Als wir dann in Ault ankamen hat uns der Sturm voll erwischt. Selbst mein Mann hat sich am Strand, bzw. der Strandpromenade öfter umgeschaut dass ihn keine Flutwelle beim Fotografieren erwischt. Unsere kleine Maya ist uns fast weggeweht worden.  

 



 





Weiter sind wir dann nach Cayeux - sur - Mer gefahren. Auch dort war der Sturm, wie man an den folgenden Bildern sehen kann sehr heftig. Aber das verrückte an dem Wetter war, dass dabei auch die Sonne schien. Deswegen konnten auch wirklich schöne sonnige Sturmbilder, eine wahre Seltenheit, gemacht werden.










Aufgrund des weiter anhaltenden schlechten Wetters haben wir dann einen längeren Stop in Bolgne sur Mer gemacht
und uns nocheinmal die Burg und den Dom angesehen.
 

 




Vor den Mauern der äußeren Burg war dieses Schiff aufgebaut. Allerdings ist es uns nicht gelungen herausszufinden, warum das Schiff hier so steht. Wer es weiß, gerne eine Info an uns!

  

Innerhalb der Burgmauern war nocheinmal ein kleinerer Ortskern der nett anzusehen ist.

 

 

Vor einem Teil der Burg habe ich dieses Labyrinth entdeckt. Was und warum habe ich bisher auch noch nicht heraus gefunden, aber ich werde versuchen mich da mal schlau zu machen.



Als wir dann fast aus Bologne heraus gefahren sind, staunten wir nicht schlecht als wir in Richtung Hafenmauer blickten. Der Sturm war nun auch hier angekommen und man kann die Kraft des Windes sehr gut erkennen. 





Kurz nach Bologe gibt es einen Parkplatz den wir oft ansteuern. Man hat von hier aus einen fantastischen Blick über die Bucht von Wimereux. Trotz des Sturmes, oder gerade deswegen, waren hier viele Surfer unterwegs.  Sie ließen sich weder von dem Sturm, noch von den hohen Wellen abhalten und sind teilweise schon sehr weit ins Meer hinaus gefahren. 










Unser letzter Halt vor Calais war Audresselles. Auch hier gibt es einen tollen Strandabschnitt der sehenswert ist.










An dem Küstenabschnitt kann man die Erosionen der Natur sehr gut erkennen und wir fragten uns, wie lange es wohl dauern würde, bis wieder einmal große Abschnitte der Küste ins Meer stürzen würden.

 





Frankreich im Winter ist wirklich völlig anders. Man muß es mögen. Unsere Maya jedenfalls mag es :-)