Unsere Reise begann mit einer ersten Übernachtung in Rouen. Dort hatten wir einen wirklich schönen Platz, direkt ander Seine, gegenüber der wunderschönen Kathedrale. Am Abend wurde diese angeleuchtet, so dass es sich lohnte, hier wirklich zu verweilen.
Immer seltener, aber dennoch ein schöner, kostenloser Übernachtungsplatz. Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Chartrès. Endlich dachte ich. Ich hatte schon sehr viel über Chartrès gelesen, das Labyrinth, die Fenster, die Legenden, alles erschien in den Büchern einfach unglaublich. Genau an dem Tag war ein kleines Straßenfest in Chartrès, so dass wir hier nicht wirklich gut parken konnten. Kurz gesagt, es gab für Womo`s keinen Platz in der Nähe der Kathedrale. Da meinen Mann die Kathedrale nur am Rande interessierte, bin ich alleine los. Er blieb dann beim Hund im Womo.
Der erste Blick auf die Kathedrale war unbeschreiblich. 

           
Ein wunderschöner sonniger Tag. Ich hatte einen Nebeneingang erwischt, der bereits durch einen atemberaubenden Blick glänzte.

               Viele kleine Einzelheiten waren in der Decke, an den Türen, in der Mauer zu sehen. Man hätte alleine für den Seiteneingang viel Zeit verbringen können, um die Arbeiten in all` ihrer wundervollen Einzelheiten zu bewundern.                                       

  Ich ging dann hinein und stand mitten in der Kathedrale. Hmm, ein wenig enttäuscht zunächst, denn der  AHA Effekt blieb erst mal aus. Ähnlich erging es mir, als ich auf der Brücke des „Highlander“ in Schottland war. Jahrelang darauf hingefiebert, dann endlich erreicht und dann, hmm, naja, eine Brücke, halt, oder hier eben eine Kathedrale. Dann sah ich diese riesengroße Fenster und blickte von einem zum anderen. Sie alle im Bild festzuhalten, oh je, da hätte ich Stunden verbringen können.

    Als dann plötzlich die Orgel anfing zu spielen und die Sonne durch einige Fenster in das Innere der Kathedrale schien, da war ich dann endgültig gefangen. Ich bedauerte sehr, hier nicht an einem bestimmten Tag, dem 21. Juni, den Tag der Sonnenwende, gewesen bin. Dann soll genau das berühmte blaue Licht auf die Mitte des Labyrinthes scheinen.

   Das Labyrinth hat einen Durchmesser von 12,5 Metern und eine Weglänge insgesamt von 261.55 Metern. In der Mitte des Labyrinthes war eine Metallplatte mit Abbildungen von Theseus und dem Minotaurus. Ich denke die meisten werden die Legende des Minotaurus imLabyrinth kennen. Gerne würde ich das einmal persönlich überprüfen. Als ich dann endlich das Labyrinth beschritt, war das ein sehr eigenartiges inneres Gefühl. Eine Mischung aus Ehrfurcht, Angespanntheit, das Gefühl einen besonderen Ort zu besuchen. Ich ging das Labyrinth so gut man konnte ab. Leider standen sehr viele Stühle mitten drauf. Alleine darüber gibt es viele Legenden. Eine besagt, dass es Absicht der katholischen Kirche sei, dass man dadurch das Labyrinth nicht abgehen könnte. Aber Freitags soll es frei von Stühlen sein. Wenn man nun ein wenig darüber nachdenkt, so ist auch der Freitag ein besonderer Tag in der Woche. Der Tag an dem ursprünglich immer Fisch gegessen wird, der Tag an dem aber auch gefastet wird, Karfreitag ein ganz besondere Tag des Christentums. Zudem wurden viele Templer an einem Freitag, dem 13. getötet. Also Zufall?

  Das Labyrinth selber hat so viele magische Sagen und Legenden, dass es unmöglich ist, diese alle aufzuzählen. Meine Lieblingslegende will ich kurz erzählen.Diese Legende besagt, dass Maria Magdalena, Jesus Ehefrau gewesen und nach der Kreuzigung nach Frankreich in die Nähe von Carcassonne gegangen sei. Das war zur damaligen Zeit durchaus denkbar, da weite Reisen über das Meer beliebt und bekannt waren. Maria Magdalena hatte nun, der Legende entsprechend, drei Kinder. Ihr ältester Sohn sei aus ihrer ersten Ehe mit Johannes dem Täufer gewesen. Die anderen beiden Kinder, ein Mädchen und ein Junge seien Kinder aus der Beziehung mit Jesus. Beide, sowohl Tochter als auch Mutter waren Anhänger der Katharer, der sogenannten „reinen Lehre Christi“. Die Katharer wiederum standen den Tempelrittern sehr nahe. Mit ihrem Einzug nach Frankreich kam die Gralslegende nach Europa. Manche behaupten, Maria Magdalena sei selber der Gral gewesen, andere sagen, es sei ein Gefäß mit dem Blute Jesu vom Kreuz. Eine der wichtigsten Grundaussagen der Katharer ist, den Weg zu der einen, reinen Liebe zu finden, die Liebe, die es nur einmal im Leben eines Menschen geben wird. Als die Templer an einem Freitag, dem 13. im 13. Jahrhundert getötet wurden, verschwand mit ihnen der sagenumwobene Schatz der Templer. Die Überlebenden flüchteten in Gebiete von Frankreich die sehr ländlichgelegen waren, unter anderem eben auch um Carcassonne herum. Sie hatten Kontakt zu Maria Magdalena und ihrer Tochter und demjüngsten Sohn. Angeregt von Maria Magdalena und einem geheimen Baumeister schuf man die Kathedrale von Chartrès, und verschlüsselte in den Bildern der Fenster die Gralslegende, den Weg zum heiligen Schatz der Templer und zu den Lehren der Katharer. Mitten in der Kathedrale wurde das Labyrinth gebaut, dass Sarah Tamar, Tochter der Maria Magdalena, oft abschritt um mit Gott in Kontakt zu gelangen, um ihre wahre, reine Liebe zu finden. Den Weg des Labyrinthes in innerer Demut und Suche, im Glaube an Gottes reiner Liebe, zu gehen, ist etwas besonderes  im Leben vieler Menschen. Man konnte in der Kirche sehr gut erkennen, wer über das Labyrinth gelesen hatte und wer nicht. Man sah diese Menschen alle in einer inneren stillen Haltung entweder am Rand oderin der Mitte stehen. Keiner sprach ein Wort, alle ließen innere Energien fließen. Soweit die Kurzfassung einer der vielen Legenden. Die einzelnen Details der Kirche hier wieder zu geben ist unmöglich. Es füllt mehrere Bücher, so sind die Auferstehung Christi, das jüngste Gericht und vieles mehr dargestellt. Legendär sind die Fenster in Chartres.

         Das  „Chartres – Blau“ war lange Zeit einzigartig und basiert und basiert auf einer Kobaltmischung, deren Grundsubstanz aus dem Erzgebirge stammt.Die Farbe zeichnet sich durch ihre hohe Reinheit aus und galt Jahrhunderte lang alsunkopierbar. Alleine das, macht es schon zur Legende. Die Glasmacher galten zur damaligen Zeit als wahre Künstler und wurden wegen ihrer Kunst hoch geschätzt. Grundsätzlich galten Fenster als etwas besonders, sie waren teuer und schwer zu beschaffen. Wenn man nun in dieser Kirche steht und dieses Blau sieht, ist man völlig fasziniert. In den Fenstern selber haben sich die unterschiedlichsten Handwerksgilden „verewigt“. Jede Gilde, die mit Chartres in irgendeiner Form beschäftigt war, hat hier ihre Symbole in den Fenstern hinterlassen

              Über Orleans ging es dann weiter an die Loire. Diese hatte ich mir aber völlig anders vorgestellt. Ich hatte Bilder vor meinem geistigen Auge, ähnlich dem Rhein, Mosel oder der Maas. Zudem liest man oft von Schiffsreisen an der Loire. Aber liest man genauer so erkennt man, dass die Schiffsreise meist nur bis Rouen geht und danach auf Busse umgestiegen werden muss. Wenn man den Fluss dann sah, wusste man warum.

      

Die Loire ist in weiten Teilen gar nicht schiffbar. Viele Versandungen, niedrige Wasserstände, Sümpfe und viele kleinere Sandinseln mitten in der Loire. Unsererster direkter Halt an der Loire war in Meung-sur-Loire. Danach ging es direkt weiter nach Beaugency. Hier kann man heute noch die älteste Brücke über   die Loire bestaunen. Die Stadt hat ihre erste geschichtliche Erwähnung im 12. Jahrhundert.  Sie wurde insgesamt 4x von den Engländern besetzt und im Jahr 1429 von Jeanne d`Arc befreit. Die Brücke war stets heftig umkämpft, zuletzt im zweiten Weltkrieg

         

Das erste großes Schloss an der Loire für uns, war das Schloss Chàteau Royal De Chambord.                                  Wow, dachte ich, dass ist mal ein Schloss.          Aber es ist, vorweg, unmöglich sich alle Schlösser anzusehen. Zu einem sind die Eintrittspreise sehr hoch, zum anderen ist es auch eine Zeitfrage. Selbst für einen „Schnelldurchgang“ braucht man einige Stunden. Zu jedem Schloss gehört oft ein wunderschöner Garten, der ebenfalls immer ein Besuch wert ist. Also mussten auch wir wählen. Unter den vielen war das aber sehr schwer. Unterwegs trafen wir viele Wohnmobilisten und jeder empfahl ein anderes Schloss, einen anderen Garten. Naja, eben alles sehr individuell.

Unsere erste größere Stadt an der Loire war Blois.

 
Es ist bekannt für sein Schloss und das angrenzende Chàteau, das sogar von Ludwig dem XII bewohnt wurde. Insgesamt residierten hier sieben Könige und neun Königinnen Frankreichs. In der Stadt selber findet man unzählige Treppen.

 
Diese alle rauf und runter, naja, braucht man schon eine Menge Luft. Aber toll die Stadt, sehenswert! Vor allem abends und des frühen Abends, weil dann viele Teile der Stadt illuminiert werden. Erwähnt wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert. Das macht deutlich, welche Bedeutung sie einst hatte und auch heute noch hat. Jeanne d `Arc hat hier in Blois ihr Basislager errichtet,und von hier aus ihre Feldzüge organisiert. Blois wurde im 16. Jahrhundert das Feriendorf des französischen Hofes. Aber auch Calvinisten, Heinricht der III., Maria de Medici kamen nach Blois. Das zeugt von der sehr großen Bedeutung dieser Stadt, die man heute noch in und an vielen Bauten erkennen kann.

Hier entdeckten wir dann zum ersten Mal die „Schiffe“ der Loire.

    

 Danach wollten wir nach Amboise,  eine ehemalige Festung der Gallier. Natürlich hat Amboise ebenfalls ein großes Schloss samt Schlossgarten. Berühmt wurde Amboise vor allem durch Leonardo da Vinci, der hier seinen Altersruhesitz hatte und hier im Jahr 1519 verstorben ist.  

         In den sog. „Gärten des Leonardo da Vinci“ kann man heute noch sein Leben ein wenig nachverfolgen. Im Garten und im Gebäude selber sind einige Ausstellungsstücke seiner Zeichnungen zu sehen.

                      
Im großen und ganzen aber eher eine Enttäuschung, und für den Eintrittspreis, naja, eher eingeschränkt sehenswert. Dafür sind die Felsenwohnungen dahinter schon einen Blick wert.                                                              

            
 

In Villandry haben wir ein sehr nettes Pärchen kennengelernt, die auf dem Weg zur französischen Riviera waren. Vor allem unsere Maya hatte ihren Spass. 

  Villandry selber ist berühmt für seine Gärten. Insgesamt sechs individuell angelegte Gärten sind hier zu bestaunen. Wir haben allerdings hier nur übernachtet. Alles geht eben nicht immer.

Meine erste richtige Schlossbesichtigung war dann das Schloss Ussè.

            Die Ursprünge des Schlosses gehen bis auf die Wikinger im Jahre 1004 zurück. Gelduin I, baute eine Festung aus Holz hier. Im 15. Jahrhundert wurde dann auf den Ruinen die erste Burg von Johannes V de Bueil, ein Hauptmann Karls VII gebaut.   Erst im 17. Jahrhundert wurde wurde aus der Burg ein Landschloss und bekam den Charakter eines damalig üblichen Lustschlosses. Die Anlage und auch der wunderschöne Garten wurde von Le Notre dem berühmten Architekten von Versailles entworfen.                                 

           

                                                                         Insgesamt wurde das Schloss in drei  Bauperioden erstellt. Der linke Teil stammt aus dem 15. Jahrhundert, recht findet man zwei Renaissancefassaden und der Pavillon  aus dem Jahr 1690. Berühmt wurde das Schloss durch den Aufenthalt des Dichters Charles Perrault ( 17. Jahrhundert), der hier von der Romantik inspiriert wurde und das Märchen Dornröschen an diesem Ort schrieb.

 



               
Viele Schlösser, bzw. Schlossanlagen haben ihre eigene Kapelle. So auch diese hier

                   In der Kapelle werden die unterschiedlichen Geschmäcker der Besitzer sichtbar. Eine Vielzahl an geschichtsübergreifenden Möbeln und Ausstellungsgegenständen sind hier zu finden.

Dann endlich erreichten wir Chinon. Eine Stadt auf die ich sehr gespannt war, mich freute, da auch hier wieder sehr viel geschichtliches über die Templer und Katharer zu finden war. In der Burg von Chinon sollen Tempelritter gefangen gehalten und getötet worden sein

                                            Chinon kann aufgrund seiner strategischen Lage auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Bereits im Neolithikum (Jungsteinzeit) war diese Stadt besiedelt. Schriftlich erwähnt wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert. Im Jahre 964 bis 1044 gehörte Chinon zu dem Grafen von Blois. Zeitweise war die Stadt dann besetzt durch die Engländern, um das Jahr 1150 herum.  Auch Richard Löwenherz, bekannt durch die Robin Hood Legende und einem Kreuzzug, hatte hier zeitweise seinen Sitz.

Unser nächstes Ziel war das Chàteau Brèzè.

                              Das Schloss ist stark geprägt durch die Zeit der Renaissance, obwohl es bereits im Jahre 1060 erwähnt wird. Der Ausbau geschieht hauptsächlich zur Renaissance Zeit und viele Elemente werden durch Unterkellerungen gebaut. So kommt es, dass man hier sagt, es sei ein „ Schloss im Schloss“, sprich unter dem ebenerdigen Schloss befindet sich noch einmal ein unterirdisches Schloss. Leider kamen wir hier sehr spät an, so dass wir es nicht mehr besichtigen konnten. Deshalb können wir nicht sagen, was davon tatsächlich ist, und was in den Bereich der Legenden gehört.

Unsere Weiterfahrt war jetzt stark geprägt von den vielen Weinanbaugebieten entlang des Loiretales.                                Wein ist hier seit vielen Jahrhunderten eine der Haupteinnahmequellen der Region. Bereits zur Römerzeit wurde hier Wein angebaut. Das Klima ist so vortrefflich, dass über weite Teile im gesamtem Jahr die Weinreben durch viel Sonne, gute Windverhältnisse und ein sandiger Boden großem Ertragsreichtum bringen. Ein Stück Land an der Loire zu besitzen war und ist heute noch für viele Franzosen etwas ganz besonderes. Es zeugt von Reichtum, und einem besonderen „Lebensflair“.     

         

 Weiter ging es nach Saumur. Auch Saumur gehörte lange Zeit zum Besitztum des Grafes von Blois.
Saumur war im 16. Jahrhundert der geistige Mittelpunkt der Hugenotten.         Es entstand eine geistliche Akademie von besonderer Bedeutung. Als ihr dies Recht zu lehren entzogen wurde, im Jahre 1685, verließen viele Gelehrte die Stadt und auch die Bevölkerung schloss sich an, da ohne die Universität und die damit verbundenen Menschen, die Bevölkerung keine Erwerbsgrundlage mehr hatte. Heute ist Saumur das Zentrum eines großen Weinanbaugebietes und hat sehr viele Wein- und Sektkellereien.                 

  Aber auch Mode ist ein großes Thema in dieser Region. So stammt Coco Chanel aus Saumur. Außerdem werden hier Champignons in großen Mengen gezüchtet. Ebenso ist Saumur ein Zentrum der französischen Rosenzucht. Bis zu 40% der gesamten Rosenzüchtungen Frankreichs stammen aus der Region. In Cunault konnten wir im herrlichen Loire Tal, direktam Flussufer, übernachten. Ein absoluter Geheimtip, kaum genutzt. Die Notre-Dame de Cunault ist eine romanische Prioratskirche, die eine besondere Legende bewahrt. 

        Hier soll ein Ring, der als Hochzeitsring der heiligen Jungfrau Maria gilt, aufbewahrt werden. Zudem ein Gefäß indem die eingetrocknete Muttermilch der Jungfrau Maria befindet. Zudem soll sich in dem Gefäß Staub aus der Geburtsgrotte zu Bethlehem befinden. Die Kirche selber hat eine große Geschichte in Bezug auf Reliquienkult. So sollen Reliquien des heiligen Maxentiolus, einem Jünger des heiligen Martin und auch des Heiligen Philibert, sich zeitweise hier befunden haben. Philibert lebte von 617 bis 684 hier als Mönch und später als Abt. Er gründete die Abtei zu Jumièges (ebenfalls eine wunderschöne alte Ruine, absolutes Muss!) und die Abtei zu Noirmoutier. Cunault lag an einer Nebenroute des Jakobsweges, so dass die Kirchenmänner hier auch von den vielen Pilgern profitierten. Zu der Zeit der großen Pilgerströme waren Priester auch oft Ärzte, sprich sie behandelten die „Spuren“ der Wanderungen der Pilger. Das dadurch wachsende Vermögen wurde dann oft in Kirchenbauten gesteckt, so wie eben in dieser, die dann sehr sorgsam ausgebaut wurde.
Eine wirklich ebenfalls außergewöhnliche Stadt war, bzw. ist Angers. Eine unglaubliche Stadt, kann ich gar nicht so recht in Worte fassen. Die Burg alleine ist gigantisch. 

         

   
Bereits in der Steinzeit wurden hier erste Besiedelungen durchgeführt. Kelten, Römer fanden hier Bedingungen vor, die sie über lange Zeit hier siedeln ließen. Bereits im Jahr 372 erhielt Angers den Beinamen „Bistum“ .

Während der Völkerwanderungen war Angers stark umkämpft. Sachsen, fränkische und gallo-römische Truppen lieferten sich hier heftige Kämpfe.  Angers war in allen Phasen der Geschichte Frankreichs eine stets wichtige Stadt, die viele Könige, Grafen und Herzöge erlebte. Die Altstadt von Angers gehört heute zum Weltkuturerbe der Unseco.  

       In der Burg selber ist ein besonders Kunstwerk ausgestellt. Der Wandteppich derApokalypse von Angers“. Hier wird der Weltuntergang nach der Offenbarung des Johannes dargestellt. Der Teppich stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Weiter ging es vorbei an der Ruine eines der blutrünstigsten Franzosen, dann waren wir schon fast an der letzten großen Stadt an der Loire, Nantes.

  
 
Danach waren wir schon auf der Halbinsel I´le de Noirmoutier. Bereits vor drei Jahren waren wir hier und völlig begeistert.
   
Heute dagegen, nie wieder.
Zumindest nicht in der Zeit des Tourismus. Voll, unglaubliche Mengen an Menschen. Zudem teuer. Der ehemalige kostenlose Stellplatz direkt am Meer existiert nicht mehr. Stattdessen muß man auf einen Stellplatz am Hafen zurückgreifen, der zu einem teuer und dann auch noch direkt an der Strasse liegt. Will man das nicht, bzw. wenn der Platz voll ist, muß man auf einen sehr teuren Campingplatz zurück greifen. Zwar teilweise schön gelegen, aber eng und völlig überfüllt. So blieben wir nur einen Tag zur Übernachtung hier. Zurück aufs Festland und endlich waren wir am Atlantik, so wie wir ihn mögen.
Was für ein Stück Erde.



    
So wunderschön, einen wirklich schönen Platz, leider auch sehr teuer, haben wir in La Turnballe gefunden. Wenige Schritte und man stand mit seinen Füßen direkt am Atlantik. Herrlicher Sonnenschein, nette Menschen, schöner Platz, gutes französisches Essen, ja so kann das Leben sein, so könnte ich mir das für den Rest meines Lebens vorstellen.
 
Es ist wirklich so, dass die Franzosen, gerade die Menschen an der Küste eine völlig andere Einstellung zum Leben haben, als wir es gewohnt sind.
Alles ist wesentlich unkomplizierter, unverbindlicher. Dafür „müssen“ wir uns aber auch von anderen „Tugenden“ verabschieden. Pünktlichkeit, naja, wenn jemand kommt hier in Frankreich, dann ist er da, und wenn nicht, ja dann eben nicht.

   

Vieles spielt sich vom Tagesablauf draußen ab, eingezäunte, „verbarrikadierte“ Gärten gibt es wenige, alles ist viel offener gestaltet. Der gesamte Lebensstandard ist ein anderer, als man es hier gewohnt ist. In vielen kleineren Dörfern kann man „froh“ sein, wenn es Toiletten und Strom im Haus gibt. Doppel verglaste Fenster? Nee, braucht man hier nicht.Ein Leuchtturmwärter z.B. hat einmal seinen Arbeitsplatz gewechselt, weil sein Leuchtturm für den er eingeteilt war, außer Betrieb gesetzt wurde. Automatisch ist er zu einem anderen gegangenen. Die schriftliche Mitteilung, dass er dies tun solle, kam dann aus der Hauptgemeinde erst Jahre später!. Der Mann hatte selbst entschieden, was das sinnvollste für ihn war. Auf Mitteilungen der Hauptgemeinden oder gar aus Paris warten hier die wenigsten. Man „macht“ einfach. Natürlich erscheint es uns, als Touristen, wie das Paradies. Man muß es natürlich auch mit einem kritischen Auge betrachten. Aber ich tue das selten, lebe nicht dort, sondern genieße die Zeit in diesem für mich unkomplizierterem Land.

          Nach der wirklich atemberaubenden Zeit am Atlantik ging es ins Landesinnere.

In den Wald von Brocéliande.    Dieser Wald liegt in der sog. Hochbretagn und ihm werden viele Erzählungen aus der Artussage zugeordnet. Das besondere ist, dass dieser Wald als solches auf keiner modernen Karte zu finden ist. Er ist als „Wald von Paimpont“ bezeichnet und so auch zu erreichen. Hier finden sich die Legenden um Merlin, Artus, aber auch ein Reich der Feen, Elfen und Ritter.

   

 

Der gesamte Wald erstreckt sich auf vielen hunderten von Quadratkilometern, die man natürlich bewandern kann, aber dafür braucht man tagelang um die einzelnen Strecken zu entdecken. Wir haben uns den 1. Garten der Mönche, 2. die Guillotin-Eiche, 3. die L `église du Saint Graal, 4. das Artus- Zentrum, 5. und natürlich Merlins Grab angesehen. Mehr war an zwei Tagen nicht zu schaffen.

1.Der Garten der Mönche befindet sich in der Gemeinde Nèant sur Yvet. Die Anlage wird datiert auf ca. 3000–2500 Jahre vor Christus. Das megalistische Monument besteht aus vielen Steinen die rechteckförmig angesiedelt sind. Insgesamt hat die Anlage eine Breite von 25m lang und eine Breite von 5m.    Wozu diese Anlage einst diente ist bis heute ein ungelöstes Rätsel. Die naheliegende Vermutung ist, dass es sich hierbei um eine Gebetsstätte handelt, oder um ein grosses Grabgelege. Natürlich gibt es auch hier wieder einige Legenden um den Ort. Eine besagt, dass die Mönche in dieser Gegend eine besonders lasterhaftes Leben geführt hätten. Eines Tages sei ihnen der heilige Meèn erschienen und predigte ihnen ein besseres Leben zu zu führen. Aber die Mönche ignorierten ihn, wandten sich ab und zur Strafe wurden sie von einem Blitz der aus dem Himmel kam getroffen und waren zu Stein erstarrt. Somit wäre dann jeder dieser Steine ein ehemaliger Mönch.

2. Die Guillotin-Eiche hat ein Alter von mehr als 1000 Jahren und insgesamt einen Durchmesser von 9,65 m und ist 20 m hoch. Der Baum ist in der Gemeinde Concoret zu finden.

 

3. Die L `église du Saint Graal.
Die Kirche wird datiert aus dem 7. Jahrhundert und ist der heiligen Onenne gew
idmet.
    Sie war die Schwester des Königs Judicaet. Im laufe der Jahrhunderte erlebte die Kirche vielerlei Beschädigungen. Im Jahr 1942 entschloss sich der Abt Gillard sie zu restaurieren. Er mischte 3 Glaubenssätze miteinander. Das Christentum, die Legenden von Artus und die keltische Ansicht. So finden sich hier Abbildungen von Merlin, der Fee Morgana, aber auch des Ritters des Löwen, Yvain. In einem Hauptelement der Kirche ist der weiße Hirsch zu entdecken, der die Erscheinung des Ritters Lancelot an der Quelle von Barenton hatte.

4. Das Artus - Zentrum.   Es ist in dem Schloss von Comper untergebracht. Es ist eine Festungsanlage um die zahlreiche Schlachten stattfanden. Insgesamt ist die gesamte Anlage wunderschön, fast friedvoll erscheint einem die Anlage. Es gibt um das Schloss herum wunderschöne Gärten mit Seerosenteichen, Wanderwegen, viel Wald. Im Schloss selber, der Eintritt lohnt wirklich, ist eine tolle Ausstellung über die Legende des Königs Artus untergebracht. Absolut sehenswert!

      

5. Merlins Grab. Ja da freute ich mich ganz besonders. Es endlich einmal zu sehen, war ein großer Wunsch von mir. Und dieser wurde....….. sehr enttäuscht. Fast wären wir an seinem „Grab“ vorbeigelaufen. Ein paar Steine, sonst nichts. Nicht einmal ein Hinweis dass es tatsächlich hier sein könnte. Ernüchternd. Ursprünglich soll das Grab insgesamt 12 m lang gewesen sein.   Anhänger der Legende die davon überzeugt sind, dass Merlin tatsächlich hier begraben ist, meinen, dass so ein großer Geist wie Merlin es „nicht nötig“ hätte, eine besondere Grabstätte zu haben. Naja, eben alles eine Frage des Glaubens.  Aber es gibt auch Anhänger die behaupten, Merlin sei gar nicht tot, sondern lebe in dem Wald weiter. Wir sind auch tatsächlich auf Menschen gestoßen, die hier im Wald wie zu Merlins Zeiten leben. Bis heute weiß ich nicht, ob ich das faszinierend oder nur verrückt finden soll. Aber jedem dass seine. Aber...… hier in dem Wald gelang meinem Mann einfach unglaubliche Bilder eines Sonnenuntergangs zu machen. Dass wirklich beste, was ich an Fotografie in den Jahren gesehen habe, muss ich neidlos zugestehen. Zu sehen am Ende, denn das Beste kommt zum Schluss :-).

Weiter ging es dann zur Stadt Dinan. „Eine Welt voller Wunder“ so hieß es in der Touristenbeschreibung. Und dem kann ich, können wir nicht widersprechen. Unbedingt sehenswert!

 

 

 
Der Name Dinan soll von zwei keltischen Wörtern kommen.
„Dunos“ und „Ahna“ Es bedeutet somit „ Hügel der Ahna“ , der Göttin der Lebenden und Toten. Wieder gelten Mönche als Urheber dieser Stadt im 9. Jahrhundert.  Eine der wichtigsten Geschehnisse war im Jahr 1065, als Truppen Wilhelms des Eroberers, die Holzpalisade der Stadt anzündeten. Dieses Ereignis ist auch im berühmten Wandteppich zu Bayeux abgebildet. Im 12. Jahrhundert ist die Stadt Dinan ein wichtiges Handelszentrum, dass sogar bis in die arabische Welt der damaligen Zeit bekannt war.

Danach kam eine kleine, aber nicht minder schöne Stadt. Dol-de-Bretagne.

    

Durch dieses kleine Städchen kamen wir bereits zweimal, aber haben nie angehalten weil es einfach von der Zeit nicht passte.
Dol-de-Bretagne ist ebenfalls eine Stadt die bereits zu keltischer Zeit existierte.  Dol-de-Bretagne hat starke religiöse Wurzeln. Bis zum Jahre 1790 war es ein Erzbistum und Ziel von Wallfahrten im Mittelalter. Auch war es Krönungsstätte des Grafen von Vannes. Dol-de-Bretagne war oft Ziel von Wikingern und normannischen Überfällen. Da es sehr nah am Meer liegt, war es eben auch für viele Seefahrervölker leicht zu erreichen und durch seine Bedeutung auch lohnenswert.
                        Im Jahre 1203 wurde die damalige Kirche niedergebrannt und es entstand eine neue Kathedrale, die herrliche Buntglasfenster hat. Meinem Mann ist durch Zufall ein wunderschönes Bild geglückt, dass den Schimmer dieser Fernster auf eine beeindruckende Art und Weise festgehalten hat.

   Im zweiten Weltkrieg war Dol-de-Bretagne hart umkämpft, da die deutsche Armee in den naheliegenden Städten Dinan und St. Malo wichtige Standorte hatte, die von den Amerikanern unbedingt zu nehmen waren um den Sieg in der Bretagne zu erreichen.
In der Nähe von Dol-de-Bretagne gibt es den größten „Hinkelstein“ der Bretagne mit ca. 9m Höhe.
  Dieser Stein versinkt langsam in der Erde. Wenn er ganz verschwindet, soll der Tag des jüngsten Gerichts sein, eine Legende aus christlichen Zeiten.
Anschließend fuhren wir weiter nach Bayeux. Bayeux gehört ebenso zu den ältesten Stadten Frankreichs. Bereits in der Zeit der Römer war es eine wichtige Provinzstadt.

    Dadurch war Bayeux auch recht häufig Ziel unterschiedlicher Angriffe. Bereits ab dem 3. Jahrhundert wird von solchen Vorkommnissen hier berichtet. Mal waren es angreifende Sachsen, Normannen, später Hugenotten und in neurer Zeit während des zweiten Weltkrieges wurde die Stadt abermals hart umkämpft.
In der Nähe von Bayeux liegt die Stadt Arromanches-les-Bains. Dort wurde durch die Alliierten im Jahr 1944 ein künstlicher Hafen
angelegt. Ganze Teile liegen heute noch gut sichtbar im Meer.   Ich weiß es noch wie heute, als ich das zum ersten Mal erblickte. Ich war erstaunt und gleichzeitig entsetzt, weil man sich das alles, was um die Landung in der Normandie geschah, durch die Reste sehr gut vorstellen konnte. Mittlerweile war ich schon öfter in Arromanches, aber der Schrecken des Anblickes bleibt. Wir haben uns viele Orte der Landung angesehen, waren in vielen Museen die das zum Thema haben, waren auf vielen der unendlichen Friedhöfe, die hier mit zigtausenden von Menschen sind. Es ist jedes mal ein Eintauchen in diese schreckliche Geschichte. Die Franzosen und insbesondere die Belgier gehen mit dieser Zeit völlig anders um als wir. Hier ist es ein Teil, der ewig sein wird. Der nicht vergessen ist, der als Mahnmal ein ewiger Bestandteil ist.
Beeindruckt haben mich besonders zwei Museen zu dem Thema. Eines in  Diksmuide das andere in Yper. Beide Museen sind sog. „interaktive“ Museen, also Museen in denen nicht nur das visuelle eine Rolle spielt. In dem Museum in Diksmuide darf man erst ab 16 Jahren hinein. Wenn man drin war, weiß man warum. Noch nie haben wir beide Alpträume aufgrund eines Museum Besuches gehabt. Danach schon. Es war einfach nur schrecklich. Aber ich würde mit meinen älteren Kindern auch hingehen. Unbedingt.
Es einmal miterlebt zu haben, was ein Atompilz tatsächlich für eine Kraft hat, ist nicht zu beschreiben. Der ganze schwarze Raum füllte sich auf einmal mit einem so hellen grellen Licht, mit so einem heftigen Beben, mit einer Lautstärke, dass ich dachte, hier komme ich nie wieder lebend heraus. Einmal tatsächlich Senfgas zu riechen, mit dem man im ersten Weltkrieg Tausende Menschen in den Schützengräben tötete, oder später in den Konzentrationslagern, war schlimm. Auch das gehört für mich dazu. Es gibt eben viele Gesichter des Lebens, der Geschichte. In Bayeux hat Charles de Gaulle seine erste Rede nach dem D-Day auf französischem Boden gehalten. Hier wurde auch eine der wenigen weltweiten Gedenkstätten für ermordete Journalisten eröffnet. Dies war im Jahr 2006, genau an dem Tag, als bekannt wurde, dass zwei deutsche Journalisten in Afghanistan getötet wurden. Insgesamt sind bis zum Jahr 2006, 2000 Journalisten in Ausübung ihres Berufes getötet worden. In Bayeux selber waren wir an einem Sonntag, leider. Alles hatte geschlossen. So konnte man wenig von dieser an sich schönen Stadt erleben. Danach kamen wir nach Caen. Caen selber war am Montag völlig überlaufen, so dass wir uns entschlossen haben, hier keinen Haltepunkt zu suchen, sondern haben uns kurzfristig für ein anderes Ziel entschieden. Für das weniger bekannte Falaìse.
Die meisten werden jetzt vielleicht denken: Noch nie gehört, wo liegt das denn?
Tja, das liegt im Dèpartment Calvados. Bekannt ist die Stadt geworden, weil hier ein sehr wichtiger Mann der Geschichte geboren wurde und teilweise gelebt hat.

Wilhelm I. von England, oder besser bekannt als Wilhelm der Eroberer. Hier trafen sich die Eltern von Wilhelm, Herzog Robert I und die Lohgerbertochter Herleva. Aus dieser Beziehung ging dann Wilhelm hervorIm französischen heißt er übrigens: Guillaume Le Conqùerant.

                                                                        Er regierte ab dem Jahre 1066 bis zu seinem Lebensende das Königreich England. Falaìse selber ist ein wunderschöner kleiner Ort der auf jeden Fall ein Besuch wert ist.

          Da wir nun im Dèpartement Calvados waren, gab es natürlich einen Besuch, den man nie versäumen sollte.
Eine Distillerie.
Durch Zufall haben wir eine entdeckt, die sogar mit meinem Mann zusammenarbeitet. Das war natürlich ein besonderes Glück für ihn. Im Chàteau du Breuil hat er sich dann alles ansehen können. Aber es blieb nicht nur beim ansehen, probieren darf man hier auch.

   

Durch Honfleur ging es weiter nach Saint – Valery – en- Caux. Ein ganz kleines Küstenstädtchen, aber sehr beliebt bei den Wohnmobilisten, da der Stellplatz wirklich direkt am Meer ist. Einmal, vor vielen Jahren hatten wir Glück und einen Platz hier bekommen, danach nie wieder. Immer war er völlig überfüllt. An dem Tag aber hatten wir Glück, und welches Glück. Den absoluten besten Platz den jeder, wirklich jeder immer haben will, wurde genau zu dem Zeitpunkt frei, als wir kamen. Nun standen wir an diesem Platz, rechts von uns direkt an den wunderschönen Kreidefelsen, vor uns direkt das Meer, links von uns der Hafen mit dem bildschönen Leuchtturm. Zu allen Seiten ein unbeschreiblicher Anblick.

Und das erste Mal haben wir gespürt, was es bedeuten kann, wenn man nicht gerne gesehen wird. Viele Franzosen missgönnten uns den Platz und warfen uns vernichtende, wütende Blicke zu. Das war echt nicht schön, aber der Ausblick entschädigte für alles. Jeder andere wäre hier ebenfalls unwillkommen gewesen, weil wirklich JEDER den Platz wollte und will.Als wir hier ankamen, ging gerade die Flut zurück und der den ganzen Tag über andauernde Sturm begann sich ein wenig zu legen, aber es waren immer noch tolle Eindrücke von Flut und Sturm zu beobachten.  


 

Unser nächster Halt war, wie schon so oft, Criel – sur – Mer.
Auch dieser Stellplatz liegt direkt am Meer mit einem wundervollen Ausblick. In den letzten Jahren kann man gerade in solchen kleineren Küstenstädten feststellen, wie auch hier viele Städte „weg sterben“. Die Menschen finden immer weniger Arbeit in den kleineren Dörfern, der Fischfang gibt auch nur noch wenig her, so dass die Familien in die nächsten größeren Städte ziehen.
So gibt es heute keinen Bäcker, keinen Metzger mehr in Criel. Lediglich ein sehr kleiner Laden hält sich noch. Wer weiß wie lange.
Aber jeden Morgen kommt pünktlich um 9.00 Uhr der fahrende Bäcker und Metzger auf den Stellplatz. Die Glocke bimmelt und man weiß, nun kann ich einkaufen.
Mit dem kleinen Städtchen Hardelot waren wir dann schon im Pas – de – Calais.

Oft sind wir schon hier vorbei gefahren und haben das Schild gelesen, dass auf das angrenzende Chàteau hinwies. Aber nie sind wir diesem gefolgt. Heute sollte es dann soweit sein.

Was wir nicht ahnten, es war ein „nachgebautes“ Schloss, dass als Kulturzentrum genutzt wird. Aber es war wunderschön anzusehen, ebenso der Park um das Schloss herum lud zum Verweilen ein.

 

 Unser vorletzter Halt war in Equihen Plage. Hier kann man direkt auf den Felsen stehen und die Abendsonne genießen.

                           

Der unweigerlich letzte Abend gehörte wie so oft, Calais.
Nach nun über  3000 km waren wir wieder auf dem Heimweg, voll mit Eindrücken, Erlebnissen und der Gewissheit, machen wir so ähnlich noch einmal.

 

Zum Abschlus die versprochenen Bilder aus dem Wald von Merlin :-)

 


 







       


  

Einen Menschen lieben, heißt einwilligen mit ihm alt zu werden.

(Albert Calmus)