Als wir von unserer Skandinavien-Tour zurückkehrten, haben wir einen kleinen Bogen an Deutschlands Küsten gezogen. Die Küste erschien uns nicht nur völlig anders, sie ist es tatsächlich auch.

Ist man aus der Bretagne die wilden hohen Wellen und Gezeiten gewohnt, so hat man hier eher den "friedvolleren" Blick. Lange weitgezogene Wattlandschaften, geprägt von, leider, viel Tourismus.

Dieser führt dazu, dass sich hier viele Menschen tummeln und man für vieles, was in anderen Ländern als Normal gilt, bezahlen muß. Aber das kannten wir bereits von unserer Tour an die Ostsee. Kurtaxe, Strandgebühren usw. sind hier Gang und Gebe. Leider.

Gerade für viele Familien kann dies in den Sommermonaten zu einem teuren "Erlebnis" werden.

Auch für Stellplätze bezahlt man oft unverschämte Preise. Dabei ist daß, was man unter "Comfort" versteht, noch nicht einmal enthalten. Sprich, Strom, Entsorgung, Frischwasser uzsw. Dafür darf man dann auf noch teureren Plätzen extra "löhnen". Hinzu kommt, dass "Freundlichkeit", Hilfsbereitschaft" nicht unbedingt zu den Tugenden hier gehören. So standen wir oft da und mußten uns irgendwie selber weiter helfen.

Schade, denn so wird die Nord-und Ostsee bald nur noch etwas für diejenigen die sich diese "Extras" dann auch leisten können.

Aber Ausnahmen gab es doch, wenn auch nur wenige. So fanden wir in Mehldorf einen tollen Stellplatz, dazu Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft die echt klasse war. Der Platz inc. Platzwart nur zu empfehlen. 


Hier ein paar Momentaufnahmen davon.


Ein Sauwetter kommt nach Büsum.