WEG DES LEBENS

Für uns bedeuten die Reisen nach Schottland immer etwas besonderes. Oft finde ich "Besonderheiten" die zu einem Reisethema werden. Diese Reise stand im Bild der Triskele. Sie bedeutet "Weg des Lebens". Sie ist als Spirale geformt und spiegelt die Zahl 3 wieder, die in der keltischen Mythologie eine große Bedeutung hat. Es ist ein Symbol in Form von drei radialsymmetrisch angeordneten Kreisbögen.

Sie vereint den Zyklus der Welt.

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
Geburt - Leben - Tod
Wasser - Land - Himmel
Körper - Geist - Seele
 

"Die Zeit wächst aus der Einheit der Energie des Lebens. Die Energie des Lebens wächst aus der Einheit mit Dir!"

 In diesem Sinne ging es wieder nach SCHOTTLAND.

 WO ALLES BEGANN

 

Dies war nun unser Domizil für unsere Schottlandreise. Für britische Verhältnisse war die Hütte sehr sauber und extrem gut ausgestattet. Also wirklich zu empfehlen. Ein Peugeot war unser Gefährt für diese Zeit. Er bot genug Komfort und Platz für unsere Tagesausflüge. Insgesamt haben wir  ca. 3000 km ! hinter uns gebracht. Teilweise war es schon sehr anstrengend.  Vorallem "links fahren" war am Anfang recht schwierig. Besonders abends zu fahren war schon "anders", zumal die Straßen nicht unbedingt unseren Maßstäben entsprachenManchmal war es schon sehr abenteuerlich.

  Aber schön. Von unserem Wohnzimmerfenster aus hatten wir einen unverbauten, wunderschönen Ausblick in die Natur Schottlands.

 

Jeden Morgen beim Frühstück blickten wir bereits in die herrliche Natur und erfreuten uns am Anblick der Pferde. Wir konnten unsere Uhr nach den Tieren stellen.  Sie wurden immer zur selben Zeit mit Futter versorgt und starteten meist mit einer unbändigen Lebensfreude in den Tag.

                                             

Jeder Tag erschien uns neu durch die unterschiedliche Wetterlage. Die Sonne spiegelte immer unterschiedliche Lichteindrücke wieder. Alle folgenden Bilder wurden an unserem Ferienhaus gemacht.

 "Die Sonne ist das strahlende Gesicht des schönsten Tages!" (Elmar Kupke)

   

         

Wir waren an unserem Haus umgeben von Tieren der Natur. Direkt neben unserem Haus war eine Wiese, auf der sich jeden Morgen und Abend die Rehe zum "Stell dich ein" trafen. Oft waren wir hierher gekommen und schauten ihnen einfach eine Weile beim Äsen zu. Während dessen wurden wir meist von einer seltsamen, ruhigen Atmosphäre ergriffen. In den letzten Tagen unseres Urlaubes besuchte uns immer wieder eine Katze. Dies war die erste Katze, die jegliches "für Menschen gemachtes" Futter ablehnte.Egal ob Wurst oder ähnliches, sie wollte nur durchtrainierte schottische Mäuse

 EDINBURGH

Unsere erste Besichtigungstour führte uns durch Edinburgh. Eine recht schöne Stadt, wobei wir uns einig waren: Einmal reicht!                                

 

   

An den Gebäuden wird deutlich, dass Edinburgh viel "alte Bausubstanz" zu bieten hat. Es gibt wirklich richtig schöne Ecken hier. Aber wir wollten eben mehr Natur.

Dies ist das Gebäude des schottischen Parlamentes. Ein sehr modernes und futuristisches Haus. Es gibt immer wieder neue Bestrebungen der Schotten nach Unabhängigkeit. Ein eigenes Parlament war der Versuch eines Kompromisses mit der Regierung in London. Mittlerweile werden hier viele Gesetzte für Schottland verabschiedet. Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringen wird. Ein bedeutender Verfechter der Unabhängigkeit ist übrigens Sean Connery. Er ist Mitglied im Parlament und steht für die Unabahängigkeit wie kaum ein anderer Schotte in der Öffentlichkeit. In seiner Biographie wird dies nocheinmal verdeutlicht. Sehr lesenswert, da man auch einiges über Schottland erfährt. Auf unserer Erkundungstour machten wir auch Halt an einer besonderen Ausstellung. Hier wurde die Erde dargestellt, in der Vergangenheit und wie sie sich in Zukunft entwickeln wird. Ein kleiner vorzeitlicher Dino begrüßte die Besucher.                                  

Aber unbedingt sehenswert ist natürlich die Burg von Edinburgh. Sie wirkt durch ihre Mauern und durch ihren Standort oben auf dem Berg wahnsinnig erhaben.

 

Um diese imposante Burg wirklich eingehend zu bewundern braucht man wirklich mehrere Stunden. Natürlich hat Edinburgh auch einen Königspalast, der auch heute noch von der Königsfamilie genutzt wird.

Für uns waren die Tore leider verschlossen, da sich "Hoheiten" gerade hier im Palast befanden, und damit der Einlass verwehrt wurde. Edinburgh liegt "fast" am Meer. Das vergißt man zu oft, wenn man in der Stadt ist. Nichts deutet darauf hin. Es sei denn, man bewegt sich ein wenig außerhalb der City.

Hier befinden sich die Klippen von Edinburgh, die man über eine Treppe besteigen kann. Es sind sehr viele :-)

 DUNNOTTAR CASTLE

Unser nächster Ausflugstrip führte uns endlich nach Dunnottar Castle in der Nähe von Stonehaven (Richtung Aberdeen). Hier wollte ich schon letztes Jahr hin, aber aus irgendeinem Grund hat sich mein Inneres dagegen gesträubt. Als ich nun heute hier war, wußte ich warum. Die Burg liegt auf einem extrem steilen Felsen. Sie ist nur zu besichtigen, wenn man zuerst den Berg hinabsteigt und dann wieder zur Burg hinauf steigt. Nicht umsonst wird davor gewarnt, diese Burg zu besichtigen, wenn man älter oder gehbehindert ist. Dies ist dann  kaum zu schaffen. Der Besuch war sehr anstrengend, aber wunderschön. Die Anstrengungen haben sich wirklich gelohnt. Jederzeit wieder!

 

Die mit der Mütze bin ich 

 

Oben auf dem Felsen waren noch einige Gebäudeteile gut erhalten, so dass man sich das "Wohnen" in dieser Burganlage sehr gut vorstellen konnte.

    

 

Der ganze Teil der Anlage auf dem Berg war nicht abgesichert. So etwas würde es in unserem bürokratischen Deutschland nicht geben. Lediglich einige Schilder warnten vor der Absturzgefahr. Der Typ mit der Mütze ist übrigends mein Schatz. Wenn er schon mit Mütze rumläuft, das will schon was heißen 

 

Mal war es sonnig und innerhalb weniger Minuten war wieder ein Schneesturm da. Wirklich unberechenbar das Wetter zu dieser Jahreszeit.  Aber ich mag das besonders gerne an Schottland. Es wirkt dann insgesamt noch " wilder", als es eh schon ist.

Kaum vorstellbar, dass diese Bilder innerhalb einer halben Stunde gemacht worden sind. Dann entdeckten wir hier diese kleine Bucht von oben. Es gab nur extrem steile Abgänge hier herunter.

  Ich traute mich nicht dahin, aber mein Mann krakselte hinab. Und fand die wunderschönen Kieselsteine, umspült von den Gezeiten des Meeres.

  

"Das Leben ist wie fließendes Wasser und wir sind die Steine darin, die es umspült und stetig verändert."

(Thomas Häntsch)

Die folgenden drei Fotos sind wunderschön geworden. So finde ich zumindestens.Sie sind außergewöhnlich.

Nach vielen Stunden hieß es dann Abschied zu nehmen. Es waren wundervolle undeindrucksreiche Stunden. Aber Schottland hat ja noch viele weitere schöne Fleckchen zu bieten. Also hieß es:Auf zum nächsten Abenteuer 

  HALBINSEL ST. ANDREWS

Unser nächstes Ziel war die Halbinsel St. Andrews. Sie befindet sich im Kingdom of Five.

                     

St. Andrews erlangt in der heutige Zeit durch seine vielen Golfplätze und durch seinen wunderschönen feinen Sandstrand viel Ruhm. 

                

Es gibt hier den ältesten Golfplatz der Welt. Golf wurde hier vor 600 Jahren erfunden und bald von den schottischen Königen gespielt. Zudem hat St. Andrews die älteste Universität Schottlands.Selbst Prince William hat hier Kunstgeschichte studiert.Als bekannt wurde, dass er hier studieren würde, haben sich die Anmeldezahlen der weiblichen Studentinnen sofort um 44 % erhöht. Warum wohl? Aber das war nun nicht unser Thema. Wir wollten die alte Kathedrale besuchen. Diese geht auf eine früh-christlich-keltische Siedlung zurück ( ca. 8. Jahrhundert). Die Kathedrale ist eine Gründung aus dem 12. Jahrhundert. Fertig gestellt wurde sie im Jahre 1326. In der Zeit des Mittelalters war St. Andrews so berühmt, dass es eine der größten Pilgerstätte Europas wurde.Zudem war St. Andrews lange Zeit das Zentrum der schottischen Kirche.

 

 

Um die zahlreichen Pilger zu schützen und sie zu unterzubringen wurde unweit der Kathedrale eine Burg gebaut. Während der Reformation wurde diese leider zum größten Teil zerstört. Einige Ruinen kann man noch heute besichtigen.

 

In der Nähe der Burg entdeckten wir dieses "Rechteck". Wie wir dem Informationsschild entnehmen konnten, war dies das "Schwimmbad" zur Pilgerzeit. Allerdings kann man dies nur bei Ebbe entdecken.

 AUF DER SUCHE NACH DEN PIKTEN

Schottland ist das Land der Geschichte über Kelten und Pikten. Bereits im 1. Jahrhundert wurden die Pikten namentlich erwähnt, als die Römer in Britannien einfielen und die dortigen Stämme "Pikten" nannten. Unsere "Suche" wurde durch das Wetter erheblich erschwert. Da wir uns nun in die Highlands begeben mußten und wollten, wurde das dortige Wetter erheblich rauher.

 

Auf dem Weg nach Inverness, der Hauptstadt der Highlands, kamen wir an Inverurie vorbei. Dort fanden wir diesen wunderschönen riesengroßen Piktenstein, der über 1000 Jahre alt und über 2 m hoch ist. Ihn zu berühren hatte für mich etwas ehrfurchtvolles.

 

Man konnte hier sogar die wunderschönen Ornamente erkennen, die von den Pikten, wie auch immer, in den Stein geschlagen wurde.

Unser nächster Halt war in Huntly. Dort war in der Nähe ein Piktendorf aufgebaut, welches man besichtigen konnte. Es macht den Lebenstil der Pikten sehr anschaulich deutlich.

 

                                        

 

 UNSERE "SCHÖNSTE" ENTDECKUNG

Auf unserem Weg durch die Highlands kamen wir an einer zunächst unscheinbaren Kapelle vorbei. Aber was uns dann darin erwartete, kann ich in Worte kaum wiedergeben. 

                             

Auch werden die folgenden Fotos die atemberaubende Stimmung in dieser Kirche nicht wiedergeben können. Ein Besuch lohnt sich wirklich! Leider wird diese Kapelle in keinem Reiseführer erwähnt, warum, ich kann es nicht verstehen.

 

 Diese wunderschönen aus reinem Holz geschnitzten Stühle waren um den gesamten Altar gereiht. Neben dem Altar waren Holzstühle angebracht, die für die einzelnen Clans vorgesehen waren. Jeder Stuhl war mit seinem Namen versehen.  Als wir dann die Kapelle fast umrundet hatten blickten wir zunächst auf dieses schöne Kirchenfenster. Ein Engel im Schottenrock!

Bis ich plötzlich stehen blieb und kaum glauben konnte, was ich da sah:

  "Da liegt ein Ritter!"

flüsterte ich. Und was für einer. Ich bekam wirklich eine Gänsehaut.

 

Es waren einige Reliquien von Robert the Bruce hier aufgebahrt. Robert the Bruce war von 1306 bis 1329 König von Schottland. Im Jahre 1309 hielt er in der Kathedrale von St. Andrews seine erste Parlamentssitzung ab. Hier jedoch liegen nur einige Reliquien, da es sein Wunsch war, dass sein Herz auf die Kreuzzüge mitgenommen wird.So entnahm man ihm sein Herz und machte sich auf den Weg ins "gelobte Land". Jedoch kam man nur bis Spanien mit seinem Herzen, da sie dort überfallen wurden.  In jenem Moment des Todes soll der Träger des Herzens gerufen haben: "Geh voran, tapferes Herz!" Im englischen heißt es:

"Forward, brave heart!" 

So soll der Begriff "Braveheart" entstanden sein, und die Legende Braveheart, die des tapferen, über sich hinaus wachsenden Ritters war geboren. Ein Stück weiter war noch ein Grabmal, zudem es aber keinerlei Informationen gab.

 

Die gesamte Stimmung in der Kirche nahm durch diesen Fund noch mehr an Spannung zu. Es war ein Gefühl, ähnlich wie im letzten Jahr in den Ruinen von Elgin. Überall standen wunderschön geschnitzte Kunstgegenstände. Alle bis aufs kleinste liebevoll gestaltet.

                                                              

Diese Kirche war wirklich ein Besuch wert. Jederzeit würden wir hierher gerne wiederkommen.

 

Als ich wieder zu Hause war, habe ich viel über diese Kirche gelesen, allerdings nur auf den englischen Seiten. 1907 wurde mit dem Bau dieser Kirche von Walter Camphell begonnen. 1930 wurde zum ersten Mal dort eine Messe gefeiert. Es ist die St. Conans`Kirk. Sie liegt am nördlichen Ufer des Loch Awe. 

 LOSSIEMOUTH

Je weiter nördlich wir fuhren, um so mehr erkannte ich aus dem letzten Jahr wieder. Endlich waren wir in Lossiemouth angekommen, dem kleinen, aber schönen Fischerdorf, oben im Norden von Schottland. Selbst mein Mann gab zu, dass es hier wirklich wunderschön ist. Wir gingen hier viel spazieren, und hatten enormes Glück mit dem Wetter, da die Sonne durchgängig schien.  

   

Besonders die heftigen Wellen und das tiefe Meer sind hier einzigartig. Auf der einen Seite hat man das Meer und in der weiten Ferne die schneebedeckten Berge. Ein Bild, dass man in Deutschland wohl kaum finden wird.

 LOCH NESS

Endlich waren wir am Loch Ness angekommen, aber wie im letzten Jahr   keine Nessie  

Loch Ness ist das größte und tiefste Loch Großbritaniens. Es ist 37 km lang und 325 m tief. Es ist somit auch das größte Süßwasserreservoir Großbritaniens.

 

Aber es war auch wieder so langweilig, wie im letzten Jahr. Trotzdem versuche ich es bestimmt wieder, Nessie zu sichten. Wem es gelingt, bitte eine Mail an mich. 

 DISCOVERY IN DUNDEE

Was ich noch unbedingt sehen wollte, war die "Discovery" in Dundee. Mit diesem Schiff unternahm Robert Scott 1901 das erste Mal den Versuch, den Südpol zu erreichen. Um 480 Meter verpasste Scott den Südpol zu dieser Zeit. Bei seinem zweiten Versuch 1910 begab er sich im Wettlauf mit Amundsen. Jedoch verlor er auch diesen. Auf dem Rückweg zu seinem Schiff kam Scott mit seinen Männern ums Leben.

Dies ist der Eingangsbereich der Ausstellung. Es empfiehlt sich unbedingt ein Parkticket zu ziehen. Die Strafe für Parken ohne Ticket beträgt satte 100 Pfund 

 

 

Das gesamte Schiff war extrem gut gepflegt. Man hat sich hier sehr bemüht, das Leben auf dem Schiff zur damaligen Zeit autentisch nachzustellen.

  Neben dem Schiff war ein Museum untergebracht, dessen Ausstellung wirklich lohnenswert ist. Also rein! Hier kann man neben authentischen Funden von Scott, auch die Lebensumstände der Expedition richtig nachempfinden. Zudem waren hier viele Experimente für Kinder ausgestellt, die man selber ausprobieren konnte.

      

 FALLS OF DOCHARTS

Durch einen weiteren Zufall haben wir diese schönen Wasserfälle entdeckt. Auch diese waren in keinem Reiseführer verzeichnet. Es ist der Fluß Dochart, der weiter flussabwärts zum Tay wird. Er hat atemberaubende Stromschnellen, wie die Fotos zeigen.

 

 

In der Mitte der Wasserfälle liegt der alte Friedhof des Clans der McNab. Diese Wasserfälle liegen in der Stadt ( Dörfchen  ) Killin, dass ca. 700 Einwohner hat. Killin ist umgeben von eindrucksvollen Bergen, von denen der Ben Lawers im Nordosten mit 1214 Metern der Höchste ist.

                                    

 TIERE DER HIGHLANDS

Mein Mann staunte oft, wenn er, vor allem die schönen Highlandrinder, so frei sah. Ich kannte dies ja bereits aus dem Jahr zuvor. Manch ein Mensch würde für so eine Freiheit vieles geben.

   

                             

Oft war es so, dass plötzlich Schafe unseren Weg kreuzten. Nicht dass sie versteckt die Strassen überquerten, nein, in aller Seelenruhe gingen sie über die Straße. Frei nach dem Motto:  Du Tourist, ich wohne hier!  Beim ersten Mal schaute mein Mann noch nach dem Schäfer, aber er konnte keinen finden. Die Tiere leben hier wirklich frei und werden nur ab und zu mal von ihrem "Eigner" besucht. 

 OBAN

In jedem Reiseführer wird Oban an der Westküste erwähnt. Sie wird als unbedingt sehenswert eingestuft. Für uns jedenfalls nicht!

 

Es ist ein kleines verschlafenes Nest, nicht besonders schön. Am Strand eher sogar als dreckig zu bezeichnen.

Wahrscheinlich hat Oban seine Bedeutung als Hafenstadt, da hier die Fähren zu den  Inneren und äußeren Hybriden ablegen. Es gibt hier Verbindungen zu den Inseln Mull, Colonsay, Coll, Tiree, Barra und South Uist. Auf unserem Weg von Oban nach Hause waren wieder viele Schilder in gälischer Sprache zu sehen. Ich mag diese Schilder. Sie sind für mich ein Zeichen des "echten Schottlands"

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 KILCHUM CASTLE

Durch Zufall entdeckten wir auf einer Fahrt Kilchum Castle. Es wurde 1450 von Sir Colin Campbell, erster Lord of Glenorchy gebaut. Es befindet sich auf einer kleinen Insel im Loch Awe. 

 

Die Burg ist jedoch nicht so ganz leicht zu besichtigen. Zu einem gibt es zwar eine Bootsverbindung, aber auch zu Fuss soll man sie erreichen können. Ob das stimmt haben wir nach diesem Schild besser nicht ausprobiert 

 NORTH BERWICK AND THE LAW

Hier in der Nähe findet man den berühmten "Bass Rock. Hier nisten alleine im Durchschnitt ca. 40.000 Basstölpel. Aber auch Papageientaucher und andere Seevögel haben ihr zu Hause.

                   

Der Besuch ist nur einmal täglich bei gutem Wetter möglich. Ist das Boot voll,so hat man für diesen Tag eben Pech gehabt. So schützt man die Natur auf dem Felsen auf eine sehr eigenwillige Art. In North Berwick selber gibt es einen 187 Meter hohen Vulkankegel, der vor über 335 Millionen Jahren aktiv war und durch Gletscher aus der Eiszeit überformt wurde. Oben auf dem Hügel steht eine verlassene Steinhütte, in der eine Nonne über das Feuer wachte, um den Seeleuten ein sicheres Zeichen zu geben oder vor Feinden zu warnen..Sehr sehenswert! 

 

 LUNAN BAY

Am Strand von Lunan Bay verbrachten wir einen wunderschönen Tag bei herrlichen Sonnenschein. Er liegt nordöstlich von Montrose und wird im Sommer sehr rege genutzt. Bei dem Strand kein Wunder. 

 

In der Nähe von Lunan Bay liegt "Red Castle".

 

Um die Burg herum ist ein wunderschöner Flussverlauf, so dass man die Burg nur bei Ebbe besichtigen kann.

 SCONE PALACE

In der Nähe von Perth liegt Scone Palace. Wie fast immer in Schottland kann man hier den Park und/oder das Museum/Burg oder Schloss besuchen. Man kann den Eintritt teilen, so dass man nur die Parkanlage nutzen kann, für Familien eine wunderschöne Möglichkeit, in der Natur zu sein. Aber wir wollten nicht nur den Park sondern auch das Schloss besichtigen. Wie immer leider nur von außen zu fotografieren.

 

Besonders gespannt war ich natürlich auf den "schottischen Thron" der hier als Kopie stand. Er sieht wirklich "einmalig" aus. Natürlich habe ich auch hier einmal Platz genommen. Ein wirklich majestätisches Gefühl. Aber auch der Park ist wirklich sehenswert.

                       

   

 GLAMIS CASTLE

Eine unserer letzten Stationen war Glamis Castle. Hier verbrachte "Queen Mum" ihre Kindheit und Prinzessin Margaret wurde hier geboren. Das Castle ist so bedeutend, dass es sogar auf der 10 - Pfund - Note abgebildet ist. Die Führung hier war sehr unterhaltsam, überhaupt nicht trocken, sondern eher amüsant. Viele nette Anekdoten, unheimliche Begegnungen und Geister wurden einem hier näher gebracht. 

So lebte unter anderem das "Monster von Glamis Castle" hier. Es soll ein Kind gewesen sein, dass schrecklich ausgesehen hat und zu Lebzeiten hier gefangen gehalten und später eingemauert wurde.Diese Stelle wird auf dem Rundgang den Besuchern gezeigt. Schon ein wenig unheimlich. Als wir in die hauseigene Kapelle kamen wurde uns die Geschichte der "Grauen Lady" erzählt, die immer wieder hier her kommt und sich auf einen bestimmten Platz setzt. Noch heute ist es unter "Todesstrafe" verboten, diesen Stuhl zu benutzen. Nicht einmal berühren darf man ihn. Neben dem Schloss ist ein kleines Dorf erhalten geblieben, indem der Heimatverein viel Arbeit investiert. Dieses Dorf ist so ursprüglich erhalten, wie man vor 100 Jharen tatsächlich auf dem Dorf lebte.

 

 MELROSE ABBEY

Unsere letzte Station vor dem Abflug war Melrose Abbey. Auch dies wollte ich im letzten Jahr besuchen, aber es ist schon recht schwierig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln hierher zu kommen. 

 

In Melrose Abbey soll das Herz von Robert the Bruce liegen. Ob es tatsächlich so ist,wird man wohl nie erfahren.

 

 WHITE & BROWN CATERHUN

Fast hätte ich es vergessen: Die "white &brown caterhun". Auf getrennten Hügeln steigen im Norden von Strathmore die Überreste von zwei Castros Hügeln empor. Sie werden das "white & brown caterhun" genannt. Sie entstammen unterschiedlichen Epochen. Der brown caterhun wurde wahrscheinlich für rituelle Zwecke genutzt und stammt aus der Zeit ca. 3000 vor Christus. Der white caterhun wurde wahrscheinlich durch die Pikten erbaut, als der brown caterhun bereits nicht mehr genutzt wurde. Der Zugang ist durch eine kleine unscheinbare Straße möglich.

Wenn man oben angekommen ist, blickt man auf eine Art runden Steinkreis. Begibt man sich in den inneren Kern der Steine ist es plötzlich völlig windstill. Wenn man hier sein Haus hatte, so war es bereits damals sehr gut überlegt, da es von den Stürmen und Winden sehr geschützt war. Aber wieso gerade hier in der Mitte eine völlige Windstille herrscht, ist bis heute ungeklärt.

 

Von hier aus hat man bei guten Wetterverhältnissen einen wunderbaren Blick bis ans Meer. Absolut sehenswert!

  NATUR PUR

Eine Seite einfach nur zum Träumen und voller Sehnsucht 

"Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat." (Maria von Ebner-Eschenbach)